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Im
Norden von Indien, an den Südhängen des
Himalaya Gebirge, liegen um die Stadt Darjeeling
die Teegärten in Höhenlagen bis über 2000
Meter vor dem Himalaya Berg-Massiv des Kanchanjanga
mit über 8500 Meter.
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Die
Teepflanzen haben hier ein langsames Wachstum,
und die Teeblätter entwickeln bei
intensiver Sonneneinstrahlung ein sehr blumig-feines
und gehaltvolles Teearoma.
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Die
Teeblätter werden in Darjeeling ausschließlich
von Hand gepflückt und auf orthodoxe
Weise ( Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen,
) verarbeitet.
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Für
100g Darjeeling-Tee müssen ca. 2000 Blättchen
von Hand gepflückt werden. In anderen Anbaugebiete
wird oft die dreifache Menge geerntet.
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Dies
sind die idealen Voraussetzungen für eine
köstliche Teesorte mit einzigartigem Charakter
und Aroma, Die Darjeeling-Spitzensorten
werden als "der
Champagner unter den Tees" bezeichnet.
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Jeder
Darjeeling-Teegärten hat durch seine Lage
in den Bergen, der Bodenbeschaffenheit und
durch den angebauten Pflanzentyp einen individuellen
Charakter. Eine hohe Qualität wird
in Darjeeling aus der China-Teepflanze hergestellt.
Dieser Tee ist feinblumig, mit nussig-rundem
Geschmack. Mitte der 80er Jahre wurden auf
einigen Teefeldern die Teepflanzen mit vegetativer
Vermehrung (Clonal ) angebaut. Der hochwertige
Tee von diesen Pflanzen entwickelt ein neues,
sehr duftiges und gehaltvolles Geschmacksbild.
Aus der Assamhybriden-Pflanze mit größerem
Blatt werden die Standard-Tees hergestellt.
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Darjeeling-Stadt
in über 2000 Meter Höhe
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.Der
berümten "Toy-Train"
war lange Zeit das wichtigste Verkehrmittel
nach Darjeeling
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alte
(um 1860) noch erhaltene Teefarbrik
von Risheehat.
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Darjeeling
Tee unterscheidet sich durch drei Haupt-Erntezeiten
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die
Frühlings-Ernte, ein blumiger, spritzig-frischer Tee mit hellem
Aufguß. |
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die
Sommerpflückung, kräftigere aromatische Tasse, Muscatell Flavour
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die
Herbstpflückung, mild-aromatisch, leicht würzig. |
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Sobald
es die Witterung zuläßt, werden ca. ab Mitte
Februar, nach dem Ende der Winterpause in
Darjeeling auf den klimatisch günstig gelegenen
Teefeldern, die ersten zarten Blättchen
und Blattsprossen, der first flush
eingesammelt.
Flugtee
Einige
der besten first flush Tees, treffen kurz
nach der Herstellung, mit dem Flugzeug ein.
Von ca.Mitte April bis ca. Juli, haben wir
verschiedene Flugtees
in unserem Angebot.
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Zubereitung
für first flush Darjeeling
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Der
feinaromatische first flush - Darjeeling
sollte sehr sorgfältig dosiert werden.
1 Liter frisches, weiches Wasser, ca.
90° bis 95°C heiß über 10g bis 12g Teeblätter
( ca. 4 - 5 Teelöffel ) gießen und 2 bis
3 Minuten ziehen lassen. Die Kanne offen
lassen.
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Die
Sommerernte ist der Höhepunkt im Erntejahr
in Darjeeling. Durch die längere Wachstumsphase
nach der Winterruhe, die kräftigere und
längere Sonneneinstrahlung, und durch die
höheren Temperaturen haben die Teebüsche
mehr Kraft und Aroma entwickelt. Second
flush Darjeeling-Tee ist ausgereifter und
gehaltvoller im Geschmack, der sich bei
Spitzensorten als Muscatell-Flavour ausbildet.
Der Tee-Aufguß ist dunkler als bei first
flush-Darjeeling
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Zubereitung
für
second flush-Darjeeling:
1
Liter frisches, weiches Wasser kurz aufkochen,
über 10g bis 12g Teeblätter ( 4 - 5 Teelöffel
) gießen und 3 bis 4 Minuten ziehen lassen.
Die Kanne zudecken
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Nach
der Monsun-Regenzeit im Herbst, wird der
autumnal-Darjeeling, als letzte Pflückung
vor der Winterpause geerntet. Dieser Tee
hat ein süßlich- würziges
Aroma und hat relativ wenig Gerbsäure.
Die Zubereitung ist wie bei second-flush
Darjeeling
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Darjeeling
between
und Regentees |
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Zwischen
diesen Haupterntezeiten gibt es im Mai ein in
between
Darjeeling mit blumig-würzigem Geschmack. Während
der Monsoon-Regenzeit werden die
Regentees geerntet, meistens von
geringerer Qualität.
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Tee Vielfalt |
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feine Geschmack von Darjeeling-Tee ist einzigartig-vielfältig
und ändert sich nicht nur mit der Jahreszeit,
sondern von Woche zu Woche, Tag zu Tag, abhängig
von der Temperatur und Feuchtigkeit am Erntetag,
auch von Pflanzen-Typ und Lage der Pflanzungen,
ob der Hügel nach Süden, Norden, Osten, oder
Westen zugewandt ist. Der Tee von jedem Pflückgang
(Invoice/Dj.) hat durch den Produktionsprozeß
einen einmaligen Charakter und Geschmack.
Bedauerlich ist eine Entwicklung in Deutschland,
nur ein-zwei Sorten Standart-Darjeeling billig
anzubieten und dadurch die herrliche Vielfalt
hochwertiger Darjeelingtees zu ignorieren.
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| Von
jeder Darjeeling-Pflückung wird die Qualität
mehrmals verkostet. Dadurch hat der Teegarten
oder sein Makler in der Teemetropole Kalkutta
für jede Pflückung eine Preisvorstellung.
Die Teemuster werden dann zu den potenziellen
Kunden in aller Welt geschickt. In den Teeimportfirmen
wird der Tee nun wieder probiert und der Importeur
gibt dem Garten oder dem Makler eine bestimmten
Preis, den er bereit ist für eine bestimmte
Qualität zu bezahlen. Der Interessent
mit dem höchsten Gebot bekommt den Zuschlag. |
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Das Handwerk |
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Teeherstellung
ist auch ein Kunsthandwerk. Das Fachwissen
des Garten-Managers ist daher eine Voraussetzung
zur Herstellung guter Teequalität.
Die richtige Entscheidung über
den Erntezeitpunkt an der besten Fläche
im Teefeld, der genaue Zeitraum für
das Welken, das Fermentieren und Trocknen,
bringt nur bei optimalen Bedingungen
eine Darjeeling-Spitzenqualität.
Von diesen selten geglückten High-Lights
werden oft nur geringe Mengen, von 30
bis 150 kg hergestellt und erreichen
Höchstpreise und werden zum Teil
als 'Flugtee'
kurz
nach der Herstellung eingeflogen ! |
| Darjeeling-Teegarten |
| Die
z. Zt. 84 Teegärten in Darjeeling haben,
je nach Gartengröße, ca.100 bis 300
Pflückungen (Invoices) im Jahr. Der
Tee von jeder Pflückung ergibt jeweils
eine Teesorten, von denen es drei verschiedene
Aussiebungen gibt ( Blatt-Tee, Broken
und Fannings ). In Darjeeling wird überwiegen
Schwarzer Tee auf orthodoxe Weise hergestellt.
Einige Teegärten haben ihre Produktpalette
mit Grüntee, Weißem-Tee und Oolong-Tee
erweitert. |
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Die ersten Teepflanzen in Darjeeling wurden im Jahr 1835 angepflanzt.
Bald darauf gab es die ersten Teegärten. Zu den frühen
Pionieren des Teeanbau gehörten auch deutsche Missionare
wie Joachim Stölke, der 1847 den Teegarten Steinthal gründete
und später den Garten Risheehat anlegte. Zur gleichen Zeit
legten die Brüder Barnes den Garten Bannockburn und Soom
an.
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Ambootia
Der Bio-Teegarten Ambootia liegt im Süden der Darjeeling-Berge
und wurde 1861 gegründet. Heute leben über 5000 Menschen
auf Ambootia. Dieser Teegarten bietet den hier lebenden
Familien beste Schulungs- und Sportangebote. Auf Ambootia
wird der Tee nach bio-dynamischen Richtlinien angebaut. |
Teegarten Ambootia
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Makaibari
Der Biogarten Makaibari liegt im Süden der Darjeelingberge
war einer der erste Bio-Teegarten der Welt und ist weltweit
bekannt für seine muscat-nussigen second-flush. |
Margarets
Hope
Am Südhang der Darjeeling-Berge liegt im Kurseongtal,
bis ca. 2000 Meter Höhe, der weltberühmte Teegarten
Margarets Hope. Der Tee von diesem Garten ist bekannt
für seinen gehaltvoll-blumigen Charakter. |
Teegarten Singtom/Steinthal
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Lingia
Der kleine Teegarten Lingia wurde um 1870 von deutschen
Missionaren gegründet und liegt im Westen von Darjeeling,
direkt an der Grenze zu Nepal. Auf dem Garten stehen fast
nur Sinensis-Teepflanzen, die kontrolliert biologisch
angebaut werden. |
Namring
Der Teegarten Namring liegt im Teesta-Valley und gehört
zu den ältesten Teegärten von Darjeeling. Namring-upper
ist die Spitzenlage von diesem großen Garten und
bekannt für seinen leicht würzigen Darjeeling-Charakter. |
Okayti
Der alte Teegarten Okayti liegt im Süd-Westen von
Darjeeling in bis zu 2300 Meter Höhe an der Grenze
zu Nepal. Die Teepflanzen werden kontrolliert biologisch
angebaut. |
Phoobsering
Der Bio-Teegarten Phoobsering ist einer der ältesten
Teegärten im Darjeeling-Gebiet und liegt auf einem
Bergrücken, hoch über dem Fluss Rungneet, ganz
im Norden der Darjeeling-Berge. In der kühlen Gebirgsluft
wachsen hier die Teepflanzen sehr langsam. Phoobsering
ist bekannt für seine clonal-Tees. |
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Puttabong
Der Teegarten Puttabong wurde 1852 gegründet und
gehört zu den ältesten Teeplantage in Darjeeling.
Der Biogarten liegt in den nördlichsten Hochlagen
der Darjeeling-Berge, im Grenzgebiet zu Nepal. Puttabong
ist die Spitzenlage von dem Teegarten Tukvar und mit
1800 bis über 2500 Meter eine der höchsten
Gartenlagen von Darjeeling. Puttabong ist seit 2010
Bio-zertifiziert.
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Risheehat
Der Bio-Teegarten Risheehat liegt auf einem schmalen Bergrücken
in 1000 bis über 2000 Meter Höhe inmitten der
Darjeeling-Berge und wurde Mitte des 19.Jahrundert von
dem deutschen Missionar Joachim Stölke zusammen mit
dem Garten Steinthal gegründet.
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Teegarten Risheehat |
Singbulli
Der Teegarten Singbulli liegt im Süden der Darjeeling-Berge
neben Makaibari, Soureni und Phuguri und gehört seit
Jahren zu den besten Teegärten in Darjeeling. |
Singtom/Steinthal
Der Bio-Garten Singtom liegt in zentraler Hochlage der
Darjeeling-Berge, gegenüber von Risheehat. Zu Singtom
gehört die Lage Steinthal, die vor rund 130 Jahren,
zusammen mit Risheehat von dem deutschen Missionar J.Stölke
gegründet wurden. |
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Snowview
Der Biogarten Snowview liegt etwas abgelegen, auf 1000
bis 1400 Meter im südöstlichen Kalimpongtal
und ist bekannt für spritzig-aromatische Tees.
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Teesta Valley
Der Teesta ist einer der wildesten Himalayaflüsse
und fließt vom Kanchenjunga durch Sikkim und die
Darjeeling-Berge zum Brahmaputra. Im Teesta-Tal liegen
einige der ältesten Teegärten von Darjeeling
wie: Gielle, Glenburn, Namring, Runglee-Rungliot, Samabeong,
Tukdah und Teesta Valley
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Tumsong
Der Bio-Teegarten Tumsong liegt auf 900m bis ca.2000m
Höhe, zwischen den Teegärten Mim und Lingia,
direkt an der Grenze zu Nepal. |

Teegarten Tumsong
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