Schwarzer Tee
(5) Schwarzer Tee, der fermentierte Tee
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Außer Darjeeling und Assam hat Indien noch weitere bedeutende Teeanbaugebiete im Nordosten und in den Gebirgsketten im Südwesten von Indien. Hier werden große Mengen Tee produziert, vor allem für den heimischen Markt. In Indien ist schwarzer Tee, mit Milch und Gewürzen aufgekocht, das Nationalgetränk. |
Das Assam Teeanbaugebiet liegt im Nordosten von Indien, auf einer Hochebene in 1000 Meter Höhe zu beiden Seiten des Brahmaputra-Strom, in tropischem Klima. In diesem Gebiet wurde die Teepflanzen 'Thea assamica' entdeckt, die im Vergleich zur strauchartigen Chinapflanze 'Thea sinensis' bis 20 Meter hoch werden kann. Auf ca. 2000 Plantagen wächst ein kräftiger und würziger Tee mit dunklem Aufguß. |
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Die Teegärten im Königreich Nepal liegen in der Nachbarschaft des Darjeeling-Teeanbaugebiet. Im Geschmack und Charakter sind diese Teesorten den Darjeeling-Tees ähnlich. |
Sri-Lanka ist der zweitgrößte Teeproduzent der Welt. Da Ceylontee seit über 100 Jahren weltweit ein Begriff ist, hat der Tee aus dem heutigen Sri Lanka noch den ehemaligen Namen der Insel. Guter Ceylontee hat einen spritzigen, fruchtig-herben Geschmack und eine rotbraune Aufgußfarbe. |
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Schwarze Tee aus China ist aromatisch und weich im Geschmack mit milder Würze und relativ wenig Gerbsäure. Schwarztee wird in China fast nur für den Export produziert. |
Auf den indonesischen Inseln Java und Sumatra werden ganzjährig große Mengen Tee mit kräftigem Charakter produziert, die überwiegend für Mischungen, z.B. Ostfriesische, bestimmt sind. Aus dem Hochland von Kenia kommt auch gehobene Teequalität, die dem spritzigen Ceylon-Tee ähnlich ist. |
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Schwarzer Tee wird, wie auch Grüner Tee, Weißer Tee und Oolong Tee, aus den Blättern der Camellia-Teepflanze hergestellt, der Thea sinensis und der Thea assamica. Eine mit den Kamelien verwandte immergrüne Pflanze. Heute wird zum größten Teil deren Kreuzung, die Assam Hybride angepflanzt .
Die Verarbeitung zu Schwarztee beginnt nach dem Pflücken mit dem Welken, damit die Blätter für das Rollen geschmeidiger werden. Nach dem Welken werden die Blätter etwa eine halbe Sunden unter leichtem Druck gerollt. Die Teeblätter werden dabei leicht aufgebrochen und der Zellsaft verbinden sich mit dem Sauerstoff der Luft. Der Fermentationsprozess (Oxydative Gärung) beginnt.
Dabei entwickelt sich bei Schwarztee der typische Geschmack und die goldgelbe bis rotbraune Farbe. Wenn der optimale Fermentationsgrad erreicht ist, kommt das Blatt zum Trocknen bei ca. 85°C im Heißluftofen. Nach der Trocknung folgt das Sortieren der Teeblätter über mechanische Rüttelsiebe.
aktuelle Schwarztee-Auslese:






