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Grüner Tee

Grüner Tee
Grüner Tee ist der überwiegende Teil der chinesischen Teeproduktion und wird in allen mittleren und südlichen Provinzen in unterschiedlichster Form und Geschmack hergestellt. China ist das Ursprungsland von Tee und durch die über 4000 Jahre alte Teekultur hat sich eine reichhaltige Tee-Vielfalt entwickelt.

Grüntee-Herstellung
Grüner Tee und Weißer Tee werden aus der gleichen Pflanze hergestellt wie Schwarzer Tee. Der Unterschied von Grüntee zu Schwarztee ist, daß bei der Grüntee-Herstellung eine Oxidation der Blätter durch kurzes Erhitzen verhindert wird. Bei Schwarztee wird der Oxidationsprozess gefördert. Für Weißen Tee werden nur die Knospen mit weißem Blattflaum und die jüngsten Blätter gepflückt. Die Blätter welken schonend an der Luft und werden nur zur Endtrockung kurz erhitzt. Durch die tausendjährige Erfahrung mit der Verarbeitung und Züchtung verschiedener Teepflanzen hat sich eine reichhaltige Tee-Vielfalt entwickelt mit unterschiedlichem Charakter und Geschmack.

Grüntee-Zubereitung:
Grüner Tee wird in den alten Teetrinker-Nationen traditionell mit leicht abgekühltem Wasser zubereitet, je nach Sorte mit 70°C bis 80°C, damit feine aromatische Stoffe nicht verdampfen und weniger Bitterstoffe gelöst werden. Grüntee kann auch mit kochendem Wasser aufgebrüht werden, dann sollte der Aufguss mit etwas weniger Tee zubereitet werden.
Bei einer Ziehdauer von ca. 2 Minuten lösen sich weniger Bitterstoffe aus dem Teeblatt. Wer Grüntee nur wegen den Inhaltstoffen trinkt, kann den Tee 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Mehrere Aufgüsse sind möglich, jedoch sollten weitere Aufgüsse möglichst in die noch warmen Blätter erfolgen, da nasse Teeblätter bald anfangen zu oxidieren und das beeinträchtigt den Geschmack. Auch könnten sich nach längerer Zeit Keime auf den feuchten Blättern entwickeln.

China
China ist das Ursprungsland von Tee und durch die über 4000 Jahre alte Teekultur hat sich eine reichhaltige Tee-Vielfalt entwickelt. Grüner Tee ist der überwiegende Teil der chinesischen Teeproduktion und wird in allen mittleren und südlichen Provinzen in unterschiedlichster Form und Geschmack hergestellt.
Die Bezeichung von chinesischem Grüntee setzt sich meistens aus dem Namen der Herkunft wie z.B. der Anbauregion, einem Berg oder See, und einer poetischen Beschreibung der Teesorte zusammen. Oft werden Begriffe verwendet wie: Bai (weiß), Bilu (jadegrün), Cui (grün), Lung (Drache), Hao oder Mao (behaart), Yin (Silber) Zhen (Nadel), Feng (Spitzen), Xue (Schnee), Zhu (Perle) etc.

Japan
Buddhistische Mönche brachten die Teepflanze vor rund tausend Jahren von China nach Japan. Die ersten Teepflanzen wurden in einem Tempelgarten bei der Stadt Uji, nahe Kyòto angepflanzt. Mönche tranken den grünen Tee vor Ihrer Meditation. Diese einfache Zeremonie entwickelte sich um das 15. Jahrhundert, unter dem Einfluss des Zen, als Teeismus oder der Tee-Weg 'Chado', zu einem Erkenntnis-Weg, der das harmonische Verhältnis von Mensch und Natur und die ganzheitliche Entfaltung des Menschen zum Ziel hatte.
Der Tee-Weg beeinflusste bald weite Bereiche der japanischen Gesellschaft. Die Ästhetik der Teekunst zeigt sich unter anderem in der japanischen Gartenbaukunst und Architektur, in der Keramik und der Blumenkunst, oder in der Tuschemalerei und Kalligraphie und auch in der Kunst zu Essen. Die Teemeister gestalteten auch die berühmten japanischen Teegärten.
Bei der Teeherstellung in Japan wird sehr auf den Erhalt der natürlichen Düfte und Aromen der frischen Teeblätter geachtet. Der Geschmack ist bei guter Qualität frisch-aromatisch, oft auch etwas 'grasig', mit einem Hauch von Süße und feiner Bitterkeit. Die Tee-Aufgußfarbe ist frisch-grün..

Auslese - Grüntee, Weißer Tee, Jasmintee ...


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